Kinderrechte durch freies Spielen stärken - Playgrounds for the World

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Hoywik, Kibeira Slums Nairobi, Kenia

Die HOYWIK Schule liegt in den Kibeira Slums, circa 5km außerhalb von Nairobi. Die Schüler sind zwischen 3 - 14 Jahre alt, manche Schüler sind Waisen, andere wiederum sind Straßenkinder. Manche der über 250 Kinder und Jugendlichen sind auch von AIDS betroffen.

Der Unterricht fand in einem suboptimalen Lernumfeld auf Lehmfußböden und in Klassenzimmern ohne Elektrizität statt. Der Unterricht beginnt morgens um 6.30 Uhr, viele Schüler brachten bisher Kerzen in die Schule, um bei Kerzenlicht ihre Aufgaben vorzubereiten.

Wie geplant haben jetzt 6 Klassenräume Zugang zu Elektrizität, sowie auch zementierte Fußböden. Die Schule wurde ausgestattet mit Schulbüchern und Lernmaterial, geographischen Karten, 20 neuen Schulbänken, während 45 Schulbänke und Stühle ausgebessert wurden. Die Anschaffung von 6 Computern und eines Computerlabors ermöglicht es den Schülern der Mittelstufe, sich Computerkenntnisse anzueignen.

Verbesserung des Lernumfeldes im Außenbereich durch einen Bewegungsspielplatz

Nicht zu unterschätzen ist die Errichtung eines Bewegungsspielplatzes für Kinder. Sobald eine Rutsche gebaut wurde, waren die Kinder nicht mehr von der Schule wegzubringen. Die Lehrer mussten die Kinder dann spät abends dazu bewegen, nach Hause zu gehen. In Kenia haben meistens nur Kinder aus wohlhabenden Familien, Zugang zu Spielgeräten. Ein Spielplatz inmitten der Kibeira Slums ist deshalb eine riesengroße Attraktion. Manche Kinder nahmen einen Fußweg von 5km in Kauf, um auf dem Spieplatz spielen zu können.

Durch den Bewegungsspielplatz haben sich 70 neue Schüler in der Schule angemeldet. Die Lehrer bemerkten ebenfalls, dass die Schüler weniger den Unterricht schwänzten. Viele Kinder meinten, sie möchten in die Schule gehen, da sie dort spielen könnten. Durch den neuen Spielplatz veränderte sich die Stimmung und die Einstellung der Kinder zur Schule und zum Unterricht in einer von den Lehrern noch nicht zuvor gesehenen Weise.

Der Bau des Spielplatzes in den Kibeira Slums zog große Aufmerksamkeit auf sich. Bei der Gemeinde, den lokalen Firmen, sowie auch bei den Kindern aus dem Stadtteil. Der Bau des Spielplatzes gab auch lokalen Unternehmen einen wirtschaftlichen Anstoß, der vorher in dieser Form nicht existierte, Insgesamt wurde der Status der HOYWIK Schule als Institution angehoben, was die Nachhaltigkeit und die Bedeutung von Bildung in der Bevölkerung stärkt.

 

 

 

 

 

 

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